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Was ist konventionelles
Röntgen?
Beim konventionellen oder auch "normalen" Röntgen durchdringen Röntgenstrahlen
den Körper und werden aufgrund der unterschiedlichen Dichte im Körper
unterschiedlich absorbiert. Durch die Absorption kommt es zu einer unterschiedlichen
Belichtung der Speicherfolie, der hinter dem zu untersuchenden Körperteil
liegt. Es werden Übersichtsaufnahmen des Skeletts, der Lunge und der
Nasennebenhöhlen angefertigt. Die Röntgenaufnahmen des Skeletts dienen
dazu Verschleißerscheinungen oder Brüche an Knochen oder Gelenken festzustellen
oder Hinweise auf weiter abzuklärende Krankheiten zu erhalten. Die Röntgenaufnahmen
der Lunge dienen z. B. zur Diagnose einer Lungenentzündung oder eines Lungentumors bzw. zur Begutachtung des Herzens.
Die Nasennebenhöhlenaufnahmen ergeben Hinweise auf Entzündungen.
Die moderne und in unserer Praxis angewandte Form des konvenionellen Röntgens ist das digitale Röntgen. Beim digitalen Röntgen werden anstatt des klassischen Röntgenfilms digitale Speicherfolien verwendet. Diese Medien wandeln die empfangenen Röntgenstrahlen direkt in eine digitale Information um, aus der sich das Bild errechnen lässt. Weitere Vorteile des digitalen Röntgens ist die Bildbefundung und –nachverarbeitung am Computer.
Durchführung
des konventionellen Röntgens:
Das zu untersuchende Körperteil muss entkleidet werden, Schmuck und
Metallgegenstände in diesem Bereich müssen abgelegt werden. Es werden
von der entsprechenden Körperregion Aufnahmen in 2 Ebenen (Richtungen)
angefertigt. Gelegentlich sind Zusatzaufnahmen erforderlich.
Abschluss
der Untersuchung:
Nach Abschluss der Untersuchung werden die Bilder in unserem digitalen Archiv gespeichert. Der Radiologe holt sich Ihre Bilder mit einem „Mausklick“ aus dem Archiv auf seine Befundungsstation und erhebt den Befundbericht für Ihren überweisenden Arzt. Falls Sie es wünschen, spricht er das Untersuchungs-ergebnis gerne mit Ihnen durch.
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