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Was ist eine
CT-gesteuerte Schmerztherapie?
Eine CT-gesteuerte Schmerztherapie ist eine Behandlung, die mit
Hilfe des Computertomographen im Bereich der Nervenwurzeln, der Facettengelenke (kleinen Wirbelgelenke) oder der Iliosakralgelenke durchgeführt wird. Man bezeichnet diese Therapien als periradikuläre Therapie (PRT), Facettenblockade bzw. ISG-Blockade. Diese Behandlung wird bei Patienten durchgeführt, die Rückenschmerzen haben, die auf Verschleißerscheinungen an den kleinen Wirbelgelenken zurückzuführen sind bzw. bei denen ein Bandscheibenvorfall auf eine Nervenwurzel drückt, wenn keine Operationsindikation vorliegt und andere Schmerzbehandlungen nicht ausreichend wirksam sind.
Durchführung
der CT-gesteuerten Schmerztherapie:
Unter computertomographischer Kontrolle wird eine dünne Nadel an das Wirbelgelenk, Iliosakralgelenk oder an die Nervenwurzel gelegt. Nach genauer Positionierung der Nadel und nochmaliger computertomographischer Kontrolle, wird ein Schmerzmittel und ein entzündungshemmendes Medikament (Cortison) an das Gelenk oder an die Nervenwurzel injiziert. Diese Behandlung wird mehrfach wiederholt und zieht sich somit über einen längeren Zeitraum hin.
Wie erfolgreich
ist eine CT-gesteuerte Schmerztherapie?
Bei ca. 70-80% der Patienten tritt nach 2-4 Behandlungen eine deutliche Schmerzlinderung
bis hin zur völligen Beschwerdefreiheit ein. Einige Patienten verspüren
bereits nach der ersten Schmerztherapie eine deutliche Schmerzlinderung.
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